Mittel- oder Einsteigerklasse – die EOS 77D

EOS 77D
EOS 77D

Weil es in diversen Foren herumgeistert, die 77D würde zur zweistelligen Klasse der EOS Kameras wie die 80D zählen, hier einmal ein paar Fakten warum dem nicht so ist.

  1. An erster Stelle steht da die erhebliche Funktionalität der 1/8.000 Sek. Belichtungszeit; seit Anbeginn der EOS 20D (EOS 10D als Ausnahme) ein klares Abgrenzungsmerkmal zur Einsteigerklasse.
  2. Erheblich mehr Individualfunktionen, ebenfalls ein ganz klassisches Merkmal. Je mehr Individualfunktionen, je höher ist die Klasse.
  3. Ab der Mitteklasse gibt es immer Glasprismen im Sucher.
  4. Der Sucher bietet immer mehr als 95% Bildabdeckung und geht bis akutell 100%, die Einsteigerklasse hatte nie mehr als 95%.
  5. Die Suchervergrößerung war immer oberhalb von 0,88fach, die der Einsteigerklasse nie größer als 0,87. Deshalb war auch der Gummirahmen immer der kleinere.
  6. Last but not least, die Einsteigerklassen hatten nie große Einstellräder mit der SET-Taste, dort waren es immer nur Richtungspfeile; zwar ist nun erstmalig mit der 77D ein Rad eingeführt worden, aber dies ist so klein und aus der Kompaktkameraklasse entnommen.

Wie auch die reine Größe und die ab der EOS 40D immer stärker eingeführte Mulde im Handgriff, für den Mittelfinger, sind ganz klare Indizien, dass es eben nicht eine Mittelklassekamera ist.

Diese höheren/besseren Eigenschaften machen eine SLR im EOSystem zu einer Mittelklassekamera.

Die EOS 77D erfüllt diese Eigenschaften nicht. Schlussendlich macht sich das auch am Preis bemerkbar.

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