Canon New F-1


Canon New F-1

Canon New F-1 AE Vorderansicht

 

In diesem Artikel geht es mir darum, Ihnen aufzuzeigen was für eine tolle Kamera die New F-1 ist, aber auch was für Schwächen und sogar Nachteile sie hat und das man heutzutage im digitalen Zeitalter sehr schön mit ihr fotografieren kann.

Die Canon New F-1 ist heutzutage, in Relation zu damals, mit der Canon 1D Klasse vergleichbar. Sie war das professionelle Spitzenmodell Canons. Und in der Tat, sie war ein Arbeitstier. Fast unzählige, teilweise exotische, Sondermodelle und nicht zu letzt die überragende Vielfalt an neuen, sehr lichtstarken „New-FD“ Objektiven brachte Canon wieder an die Spitze, nachdem sie die ewige Nr. 2 im SLR Bereich nach Nikon in den 70ern Jahren waren. Die aggressive Werbung während diverser Weltsportereignisse Anfang der Achtziger (Olympiade, Weltmeisterschaft, EM etc.) und die massive technische Unterstützung, durch Vorortteams, für Berufsfotografen (einem Vorläufer des heutigen CPS), sowie ein unbürokratischer Ausleihservice (z. B. beim Super Bowl 1982) waren hierbei sehr starke Argumente. Auch viele Linkshänder (bzw. Linksäuger) dankten, da die Canon Kameras für das Auslösen bzw. die Belichtungsmessung, den Spannhebel (im Gegensatz zu etlichen Nikons) nicht erst um einige Grad dearretieren mussten, der war sonst im Auge. In der gesamten Branche von Berufsfotografen (besonders Sportfotografen) begann sich mehr und mehr die New F-1, zudem mit neuen lichtstärkeren Superteleobjektiven, durchzusetzen.

Es gibt drei Kameras, die die Bezeichnung F-1 führen. Hierbei ist auf die korrekte Schreibweise zu achten. Die erste F-1 hieß auch als einzige „F-1“ (Erscheinungsjahr 1971). Die zweite F-1 hieß korrekt „F-1 Later Model“ (in Japan) oder „F-1n“ im Rest der Welt (Erscheinungsjahr 1976). Die Letzte, und auch die hier besprochene F-1, ist die „New F-1“ (Erscheinungsjahr 1981). Am markantesten kann man das (von vorne betrachtet) auf der linken Vorderseite sehen, die alten Modelle haben einen Schalthebel, den gibt es beim letzten dritten Model nicht mehr! Viele die nicht wissen, dass es eine zweite Variante gab, bezeichnen die dritte oftmals als F-1 N, was falsch ist. Sie gehören jetzt zu den wissenden Personen, die die Canon F-1 Kameras korrekt unterscheiden können!

Mit ca. 1.130 g (inkl. einem 50mm 1:1.4) ist sie schon etwas schwer in der Hand, zumal die Größe der Kamera sehr kompakt ist. Heutige Kameras in derselben Klasse wiegen entweder viel weniger oder nur etwas mehr, sind aber immer ungleich größer! Heute im Jahr 2015 ist meine „New F-1“ 34 Jahre alt (der Produktionscode kann in der Filmkammer abgelesen und in meiner Tabelle verglichen werden (https://fotografiewissen.wordpress.com/technik/canon-objektive/altersbestimmung-fur-canon-eos-ef-objektive/) und aktuell wird sie in gutem Zustand nicht unter 300€ in der Bucht gehandelt. Neu Erhaltene gibt es auch noch. Allerdings sind dann Preise ab 800€ zu zahlen!!! Das geht, bei etlichen Sondermodellen im Neuzustand, wie z. B. die LA-Version oder der 50th Anniversary, schon mal bis in die 3.000 € rein. Und das alles für eine alte elektromechanische SLR mit Aberdutzenden kleinen Zahnrädern im Inneren. Man staune! Doch Vorsicht! Bei nie genutzten Kameras können Fette oder Öle verharzen und die Mechanik unbrauchbar machen. Was nützt einem eine neue Kamera, die man erst mal sehr teuer instandsetzen lassen muss. Das ist mir aber bei der New F-1 nicht bekannt geworden.

Warum sind diese Kameras so teuer? Vermutlich liegt es an der Klientel, die diese Kameras noch nutzt bzw. diese Kamera noch kennt und auch der derzeitige Trend zur Analogfotografie. Beides pusht den Markt. Zu guter Letzt ist sie aber auch die qualitativ beste analoge Kamera ohne Autofokus, die je von Canon produziert wurde. Und so viele gibt es nun auch wiederum nicht.

Was damalige professionelle SLR von anderen unterschied, aber heute nicht mehr notwendig ist, ist der modulare Aufbau der Kameras. An der New F-1, können der Sucher oder die Rückwand gegen andere Modelle ausgetauscht werden. Die Rückwand z. B. gegen eine mit der Möglichkeit, gewisse Daten auf Negative/Dias zu „schreiben“. Die Fokusmattscheiben und schließlich verschiedene Motoren/Handgriffe sind auch austauschbar.

Wenn man die New F-1 zum ersten Mal in der Hand hält weiß man sofort, das ist eine hochwertige Kamera! So klein und doch so schwer. Aber sie fühlt sich nicht nur sehr hochwertig an, man kann es auch erfahren und sehen, in dem man einfach die Hebel, Knöpfe bedient. Alles ist irgendwie sehr stabil, wenig Spiel/Toleranzen, hat eine schöne Oberflächenstruktur und nirgendwo klappert irgendetwas. Hat Kanten aber auch schöne Rundungen. Das gesamte Gehäuse ist aus Messing, eine Metalllegierung die wir heute nicht mehr in normalen Kameraproduktionen finden. Nur in hochwertigen Schraubfiltern für Objektive wird Messing noch als Fassung verwendet. Sie ist für Ihre Zeit untypisch matt schwarz lackiert. Allerdings ist die Oberfläche so rau, das Sie damit sogar Nägel feilen könnten.

Irgendwie ist es für mich immer wieder spannend, eine Filmpatrone aus der Hülse zu nehmen, die Kamerarückwand zu öffnen, den Film einzulegen und ihn einzuspannen, dreimal abdrücken/spannen und los geht‘s. Dieser Vorgang hat für mich jedes Mal etwas Spannendes, auch weil man immer wieder aufpassen muss, richtig eingelegt zu haben. Es macht einfach  Spaß. Das Geräusch beim Auslösen, das Klappen des Spiegels, das Ziehen des Verschlusses, das Spannen des Transporthebels ein cooler Vorgang. Ich mag das. Das Halten der Kamera, die Schwere und gleichzeitig die Kompaktheit. Das Drücken des Freilaufknopfes um dann mit der Rückspulkurbel den Film wieder in die Patrone zu spulen. Allein das Kurbeln ist schon irgendwie nicht mehr beschreibbar. Ich könnte minutenlang Film kurbeln …

Die Elektronik

Schon ziemlich viel Elektronik in den Kameras Anfang der Achtziger! Viel Elektronik, das wussten Hersteller damals schon, ist viel anfälliger für Störungen. Canon hat daraufhin das Konzept seiner alten F-1 selbstverständlich überdacht. Gerade im Hinblick auf die A-Serie die enorm erfolgreich war, hatte man eine breite Basis an Erfahrungen bzgl. der Elektronik gewonnen. Zwei Schlüsselkomponenten zur erheblichen Minimierung von Störungen stelle ich kurz vor. Es gibt noch mehr, aber dann wird’s zu technisch. 1. Die Kamera sollte auch unter extremen Umweltbedingungen nicht nur funktionieren, sondern auch korrekt sein. Canon gibt folgende Bedingungen an: von -30° bis 60°C, bei einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 95%. Das sind Werte, die von KEINER normalen DSLR heutzutage erfüllt werden können. Stellt sich die Frage, ob das die Filme und Batterien mitgemacht hätten. Wie hat Canon das nun erreicht? Sie nutzten Schmiermittel die bisher kein Kamerahersteller auf dem Plan hatte oder aber zumindest aus irgendeinem Grund verwarfen. Canon nutze Schmiermittel der NASA. Und wenn einer Ahnung von extremen Temperaturen hatte, dann wohl die NASA. Dieses Schmiermittel veränderte seine Viskosität, im beschriebenen Temperaturbereich, nicht. Zum 2. Jegliche Elektronik, ob nun Leiterbahnen, Kondensatoren oder Chips waren durch eine besondere Beschichtung versiegelt. So konnte selbst direkte Kondensfeuchtigkeit keinen Schaden bewirken. Das es keine rostenden Teile in der Kamera gab, ist selbstverständlich!

Die Sucher

Die Kamera wurde in zwei Grundversionen verkauft. 1. „Canon New F-1“ – mit dem CANON Eye Level Finder FN (deutsch: Prismensucher FN). Alle anderen sind Sonderversionen.

Vorderansicht Canon New F-1 mit dem CANON Eye Level Finder FN
Vorderansicht Canon New F-1 mit dem CANON Eye Level Finder FN

 

 

 

 

 

 

 

und 2. als „Canon New F-1 AE“ – mit AE Finder FN (deutsch: Automatiksucher FN, siehe das Eingangbild), wie im ersten Bild gezeigt. Sucher wie auch anderes Zubehörs der älteren F-1 Kameramodelle sind nicht kompatibel, zu erkennen am fehlenden Zusatz „FN“. Ausnahme: Okularaugenmuscheln und –ringe. Beide Sucher sind mit die hellsten und klarsten Sucher in allen gebauten Kleinbildkameras. In Verbindung mit den Mattscheiben hat man so ein extrem hohes Niveau an Scharfstellgenauigkeit. Besonders die Flanken der Keile im Prismenring ist so präzise geschliffen, bzw. lasergraviert, das man nur anhand dessen schon erkennt, ob 100% scharf gestellt ist. Das Abnehmen und wieder Draufschieben ist sehr simpel. Einfach zwei links und rechts angebrachte Knöpfe eindrücken und schon ist der Sucher dearretiert und kann gewechselt werden. Diese einfache Mechanik ist von Nikon später in der F4 übernommen worden.

Die F-1 kann mit dem Prismensucher nur die Zeit vorwählen, habe ich das getan, blendet mir der Sucher auf der linken Seite eine Nadel ein, die je nach Lichtsituation auf Höhe einer bestimmten Blendenzahl stehen bleibt. Jetzt muss ich den Blendenring am Objektiv drehen. Durch dieses Drehen sehe ich im Sucher eine kleine Kelle, die sich Auf und Ab bewegt. Diese Kelle bringe ich auf die gleiche Stellung wie die Nadel. Et voilà, die richtige Belichtung ist eingestellt. Das ist mir zu anstrengend. Und ich habe keine Kontrolle über meine Blende. Ich kann nicht sagen, ich will Blende 1,4 und du liebe Kamera sagst mir, welche Zeit du brauchst. Es ist also keine Automatik. Jetzt kann man sagen, ich habe doch die automatische Blende am Objektiv, da steht ein A. Das ist soweit richtig, nur ist das leider keine. Beim Auslösen schließt sich die Blende auf die kleinst mögliche. So kann man selbstverständlich nicht fotografieren. Man muss die Blende manuell einstellen. Man hat also noch nicht einmal eine Blendenautomatik, dieses Verfahren heißt „Nachführmessung“. Will man diesen Sucher behalten und zusätzlich die Blendenautomatik nutzen, muss man sich den weiter unten beschriebenen Power Winder dazu nehmen. Jetzt wird die Blende automatisch eingestellt. Diese Funktion, sofern man sie nutzen möchte, bietet selbstverständlich auch der AE-Sucher.

Allen Suchern, selbstverständlich bis auf den Lichtschachtsucher, ist der integrierte Blitzschuh gemein. Bei der konkurrierenden Nikon F3 ist dieser am Kameragehäuse umständlich nur mit einem Adapter nutzbar.

Wenn man wie ich, meistens in Av fotografiert, das heißt, eine Blendenvorwahl macht oder anders herum die Zeitautomatik einstellt, so kann man die von der Kamera für richtig gehaltene, ermittelte Zeit nur dann sehen, wenn man den Automatiksucher aufgeschnallt hat. Nun kann man die von der Kamera ermittelte Zeit erkennen, und entscheiden ob sie, z. B. in Relation zur Brennweite, ausreicht, um nicht zu verwackeln, wenn man ohne Stativ fotografiert (Faustformel). So gehe ich vor.

So weit so gut, sollte man meinen. Nur hat dieser AE-Sucher, meiner Ansicht nach, leider drei erhebliche konstruktive Schwächen die mehr oder weniger, schwer wiegen. Zum einen ist da der „Auslegearm“ der aus der rechten Seite des Sucherkopfes über den Verschlusszeitenknopf ragt. Dieser kleine Arm ist aus Kunststoff (nur Canon weiß warum) und kann leichter als alles andere, beschädigt werden, obgleich ich noch keinen gesehen habe! Bevor ich zum zweiten Nachteil komme, kurz eine Erläuterung der Zeitautomatik:

Indem der Verschlusszeitenknopf (unterhalb des Auslegearms) auf A für Zeitautomatik gestellt wird, schiebt der Pin den Schalter im Auslegearm des Suchers rein. Die verschiedenen Verschlusszeiten und Blenden Skalen werden nun im Sucher aus- bzw. eingeblendet.

Verschlusszeitenknopf und Auslegearm des AE Finder FN
Verschlusszeitenknopf und Auslegearm des AE Finder FN

 

 

 

 

 

 

Die Skala für die Blenden bzw. Verschlusszeiten (Nachführmessung) im Sucher auf der rechten Seite,

Skala für die Blenden bzw. Verschlusszeiten Nachführmessung im Sucher
Skala für die Blenden bzw. Verschlusszeiten Nachführmessung im Sucher

 

 

 

 

 

 

wird nun ausgeblendet und gleichzeitig die Skala für die Zeiten unten im Sucher eingeblendet.

Skala für die Zeiten unten im Sucher
Skala für die Zeiten unten im Sucher

 

 

 

 

 

 

Der zweite Nachteil ist die zusätzliche Beleuchtung durch den Messwerkzeitschalter (an der linken Rückseite der Kamera). Im „Normal“ Modus wird die Messung der Belichtung eingeschaltet, sobald man den Auslöser halb durchdrückt und wieder ausgeschaltet, wenn man ihn loslässt. Im Modus „Hold“ bleibt diese Messung 16 Sekunden lang erhalten, auch wenn man den Auslöser loslässt. Der Modus „Light“ ist der Gleiche wie Hold, nur mit Licht.

Messwerkzeitschalter
Messwerkzeitschalter

 

 

 

 

 

 

Das ist wichtig, wenn man in dunklen Umgebungen die Skala ablesen will. Die Skala wird nämlich, wie ich weiter unten zeige, nur durch das Außenlicht „beleuchtet“. Wenn es nun dunkler wird, wird auch die Skala dunkler. Dabei ist für mich das Halten der Belichtungsmessung gar nicht von Relevanz.

Die Skala auf der rechten Seite im Sucher (egal in welchem der beiden Sucher) wird nun intern in der Kamera zusätzlich beleuchtet. Das Licht einer kleinen Lampe wird durch ein recht komplexes Spiegelsystem von links unten eingespiegelt! Auch die eigentliche „Grafik“ der Blendenskala befindet sich tatsächlich dort auf der linken Seite des Sucherfundamentes.

Blendenskala im Sucherfundament
Blendenskala im Sucherfundament
Blendenskala im Sucherfundament
Blendenskala im Sucherfundament

 

 

 

 

 

Wenn man nun jedoch auf A im Verschlusszeitenknopf umgeschaltet hat, und den Messwerkzeitschalter auf Light stehen hat, wird die untere Skala nicht zusätzlich beleuchtet. Warum nicht?? Auch das weiß wieder nur Canon. Für mich vollkommen unverständlich! Naja, es ist ja, wie es ist, würde Steffi sagen (Insider für Norddeutsche 😉 Ich denke es war vielleicht spiegeltechnisch zu aufwendig.

Damit muss man sich abfinden. Gut das im Gegensatz zum anderen Sucher, der Lichteinlass deshalb wenigstens an prominenter Stelle, oben am Sucherkopf, angebracht ist. Da kommt mehr Licht rein als an der Seite.

Lichteinlass an prominenter Stelle am Sucherkopf
Lichteinlass an prominenter Stelle am Sucherkopf

 

 

 

 

 

 

Der dritte Nachteil: Es gibt in der Zeitautomatik/Blendenvorwahl keine 1/2.000 Sekunde! Diese sehr kurze Verschlusszeit kann von Canon nur mechanisch kontrolliert werden und die ist in der Zeitautomatik nicht aktiv. Tja, was soll man dazu sagen? Neutraldichtefilter (Graufilter). Ärgerlich! Aber selbstverständlich kann man in einer solchen Situation, in der die Nadel oberhalb von einer 1/1.000 Sek anschlägt in die Zeitvorwahl wechseln, auf eine 1/2.000 Sek gehen und schauen ob man jetzt richtig liegt, zumindest aber ist man der „korrekten“ Belichtung dann etwas näher gekommen.

Mattscheiben

Wesentlichen Einfluss auf die korrekte Belichtung hat die Einstellscheibe / Mattscheibe. Ich verwende die AE FN. Insgesamt gibt es 13 Verschiedene, die es zudem in mind. zwei verschiedenen Messcharakteristiken gibt: 1. Alle in mittenbetonter Integralmessung und 2. in teilselektiver Messung und 3. sechs sind sogar noch in Spotmessung zu haben, in Summa 32 verschiedene Mattscheiben! Das Handbuch der F-1 gibt darüber Auskunft. Beim Kauf einer New F-1 sollte man bedenken, das die unterschiedlichen Sucherversionen damals beim Verkauf auch unterschiedliche Mattscheiben hatten. Bei Gebrauchten kann das selbstverständlich nicht mehr gewährleistet sein, also auch immer schauen, welche man drin hat. Auch hier wieder ein gravierender Unterschied zur Nikon F3, bei ihr gab es nur eine sehr stark mittenbetonte Belichtungsmessung. An meiner F-1 auch vollkommen ausreichend, aber die Möglichkeit in gewissen Situationen die Option zu haben, ist viel wert. Dessen ungeachtet, man gewöhnt sich an alles.

Augenmuscheln

Bei beiden Suchern haben sich die Augenmuscheln und Schutzringe nicht zu den alten F-1 Modellen nicht geändert.

Augenmuschel Schutzring
Augenmuschel Schutzring
Augenmuschel Eyecup 3R
Augenmuschel Eyecup 3R

 

 

 

 

 

Canon New F-1 Augenmuschel Eyecup 3R und -ring
Canon New F-1 Augenmuschel Eyecup 3R und -ring

Die Augenmuschel bietet einen besseren Schutz vor Seitenlicht, ist aber empfindlicher gegen versehentliches Hängenbleiben und geht dadurch schneller kaputt oder verloren – gerade wenn die Kamera am Gurt über der Schulter hängt und die Kamera mit der Rückseite an, der Hose schleift. Hier kann man sich behelfen in dem man den „Stulpen“ zur Kamera hin andrückt. Der Ring hingegen bietet keinen Lichtschutz ist aber so gut wie nicht abzukriegen.

Strom

Um u. a. den internen Belichtungsmesser zu benutzten, ist wie bei jeder anderen Kamera Strom notwendig (abgesehen von alten Selen-Belichtungsmessern, von denen die „meisten“ heutzutage aber durch Alterung nicht mehr korrekt funktionieren). In der New F-1 kommt eine geläufige kleine 6 Volt Batterie zum Einsatz. Schon beim Finden einer Batterie für meine erste analoge Kamera der Canon A-1 (die die gleiche Batterie nutzt), ist mir die „Vielfalt“ an unterschiedlichen Bezeichnungen für ein und dieselbe Batterieform aufgefallen! Die die ich nutze, ist eine 6 Volt Alkalibatterie und kann folgende Bezeichnungen haben: 4LR44, A544, V4034PX – das sind auch im Regelfall die Günstigsten. Daneben gibt es Silberoxidbatterien (heutzutage nur noch mit 6,2 Volt, das aber kein Problem darstellt, auch nicht für die Belichtungsmessung): z. B. 4SR44, V28PX oder auch 4028. Und dann gibt es noch 6 Volt Lithiumbatterien u. a. mit folgenden Bezeichnungen: PX28L, V28PXL, 2CR-1/3N. Das ist jetzt nur ein Auszug, Sie werden bestimmt noch mehr Bezeichnungen finden. Wo ist der Sinn in so vielen Bezeichnungen?

Lithium und Silberoxid empfehle ich nicht „unbedingt“, sie sind relativ teuer und der Vorteil des Lithiums kann bei Kameras nicht immer ausgespielt werden. Diese Art von Batterien liefern von Anfang bis Ende immer dieselbe Leistung. Und am Ende, welches man nicht vorher erahnen kann, können sie abrupt nicht mehr funktionieren, sozusagen von 100 auf 0. Das muss nicht sein und kann, wenn man keine Ersatzbatterie dabei hat, auch problematisch werden. Bei einer Alkalibatterie weiß man, dass die Spannung langsam abfällt, und kann dies auch im Sucher sehen, wenn man die Batterieprüftaste drückt. Silberoxid- und Lithiumbatterien sind vor allen Dingen z. B. beim Blitzen für Blitzgeräte von Vorteil, hier können langsam schwächer werdende Batterien zu Problemen bei der Ausleuchtung führen. Dessen ungeachtet, ich hab gute Erfahrungen mit der 6V Alkaliversion gemacht. Sollte eine Alkalibatterie beginnen schwach zu werden, dann reicht die Spannung immer noch aus, um die Belichtung zu messen, nur das Auslösen kann aussetzen. Hier benimmt sich die New F-1 so, dass sie ohne Probleme auslöst, wenn der Auslöseknopf nur kurz halb und zügig durchgedrückt wird. Verharrt man länger in der halb durchgedrückten Position, um z. B. die Belichtungszeit zu analysieren, und drückt dann erst weiter um auszulösen, wird nicht ausgelöst.

Silberoxid- und Lithiumbatterien haben aber noch andere Vorteile. Beide Sorten sind temperaturunempfindlicher. Alkali-Mangan hat Probleme wenn‘s kalt wird. Die beiden Anderen sind bis Temperaturen von -10° Celsius (Silberoxid) bzw. -20° Celsius (Lithium) verwendbar! Sollten Einsätze geplant sein, die jenseits -10° sind, sollten Sie nur noch Lithium verwenden. Eine Silberoxidbatterie kann bei noch niedrigeren Temperaturen irreparablen Schaden nehmen. Die Lithiumbatterie können Sie bis -55° „lagern“ und sie nimmt keinen Schaden, nur Strom gibt sie erst wieder ab ca. -10° und wärmer ab.

Meine kaufe ich bei meinem Fotofachlabor um die Ecke, bei dem ich auch meine Filme entwickeln lasse und unterstütze so seine Arbeit zusätzlich. Dabei kostet sie nur unwesentlich mehr als bei einem Billigheimer im Internet.

Hat man, warum auch immer, keinen Strom für die Kamera, ist das kein Drama. Sie funktioniert auch rein mechanisch, das ist beileibe nicht üblich! Die zur damaligen Zeit konkurrierende Nikon F3, hatte nur eine „Notzeit“ von 1/60 Sek., die Canon konnte von 1/2.000 bis zur 1/125 Sekunde und die Blitzsynchronzeit von 1/90 mechanisch auslösen, was für ein Unterschied! Selbstverständlich nun ohne Belichtungsmessung. D. h. man muss entweder schätzen oder man nimmt einen externen Belichtungsmesser. Zeit und Blende werden nun manuell eingestellt. Versucht man den Auslöser zu drücken, fällt jetzt auf, dass das erheblich schwerer geht und der „Druckweg“ länger ist. Vorher unterstütze der Strom ein Magnetventil unterhalb des Auslösers um den Verschluss, mit weniger Aufwand, auszulösen.

Belederung

Die „Belederung“ der New F-1 ist aus relativ hartem Kunststoff. Würde man diese Belederung abziehen, wäre sie jedoch biegsam. Ich will damit sagen, dass sie trotz ihrer Härte griffig wirkt, nicht nur durch die Oberflächenstruktur, sondern auch durch die gewisse Weichheit. Heutzutage sind diese bei Canonkameras erheblich weicher, prinzipiell bei allen DSLR, doch auch nicht mehr ganz so robust. Ich kenne jedenfalls keine F-1, weder im Internet auf Bildern, noch habe ich real eine in der Hand gehabt, bei der diese Belederung in Irgendeinerweise abgenutzt aussah! Oder sich an irgendeiner Ecke langsam löste. Bei DLSR ist das nicht unüblich.

Wer sich eine gut erhaltene New F-1 genau anschaut, kann erkennen, das die Spalten der verschiedenen Gehäuseelemente mit einem Kunststoff vergossen bzw. versiegelt wurden. Hier wurde versucht den Body etwas besser abzudichten, was schlussendlich zu einem großen Erfolg wurde, wie die Geschichte bewiesen hat.

Der „AE Power Winder FN“

Wie ich erwähnte, ich liebe das Anfassgefühl, die Haptik des Filmtranportspannhebels. Aber ich habe auch einen Power Winder. Dieser „Griff“ wird unter die Kamera geschraubt. Er ermöglicht den automatischen Filmtransport und gleichzeitig das Spannen des Verschlusses. Wie das was wir normalerweise mit dem Spannhebel machen. Also einfach nur Knopf drücken.

Canon New F-1 mit Power Winder FN
Canon New F-1 mit Power Winder FN
Canon Power Winder FN
Canon Power Winder FN

 

 

 

 

 

 

 

Den Power Winder verwende ich aber nur dann, wenn ich den Fokus möglichst durchgehend halten will. Denn das manuelle Fokussieren ist am Anfang schwieriger als man denkt, zumindest war es das für mich. Wenn man mit einer großen Offenblende z. B. 1:1,4 in 60cm Entfernung den Kopf der Porträtierten fokussiert, kommt es auf wenige Millimeter an. Muss man dann die Kamera vom Auge nehmen, um zu spannen, wird ein erneutes Fokussieren notwendig. Das kostet nicht nur Zeit und dann vielleicht auch Aufmerksamkeit des Models, sondern auch den korrekten Fokus. Hier kommt nun der Power Winder ins Spiel. Dieser spannt den Film automatisch und ich muss nicht erneut fokussieren, sondern kann gleich weiter abdrücken! Doch nur dann kommt er bei mir zum Einsatz, um möglichst viel Gefühl von der und für die Kamera zu haben! Er erhöht selbstverständlich das Gewicht, nicht zu letzt wegen der vier AA-Batterien!

Es soll nicht verschwiegen werden das man mit dem „Power Winder AE FN“ auf einen Serienbildmodus umschalten kann. Knopfring anheben und auf C für Continuous stellen.

Knopfring Power Winder AE FN
Knopfring Power Winder AE FN

 

 

 

 

 

 

Hierbei erhöht sich die Geschwindigkeit auf zwei Bilder in der Sekunde. Es gibt aber noch einen Weiteren, der „Motorantrieb (AE Motor Drive) FN“ heißt. Dieser ist etwas größer und schafft 4,5 Bilder in der Sekunde. Beiden gemeinsam ist ein zusätzlicher Hochformatauslöser und eine 2,5mm Klinkenbuchse, an dem Fernauslöser angeschlossen werden können. Mit dieser Buchse sind selbst hochmoderne programmierbare Funk-Intervalltimer nutzbar!

Canon New F-1 mit programmierbaren Phottix Aion Funkintervall Timer
Canon New F-1 mit programmierbaren Phottix Aion Funkintervall Timer

 

 

 

 

 

 

Der zweite Kopf, der Hochformatauslöser

Hochformatauslöser AE Power Winder FN
Hochformatauslöser AE Power Winder FN

 

 

 

 

 

 

ist super zu bedienen und ich nutze ihn sehr oft für Hochformatporträts. Zu beachten ist dabei Folgendes. Mit dem Power Winder hat die Kamera nun drei Auslöseknöpfe. Den kameraeigenen, den „vorderen“ am Griff und den „hinteren“ als Hochformatauslöser.

L=locked-mechanisch gesperrt; C=continuous-Serienaufnahme; S= single frame-Einzelaufnahme; A=active-eingeschaltet
1. Der vordere Auslöser hat drei Positionen: OFF, S, und C.
2. Der Hintere hat zwei Stellungen L und A.
3. Der kameraeigene Auslöser hat die Stellungen A, L und S.

Knopfring Power Winder AE FN
Knopfring Power Winder AE FN
Markierung Kamerauslöseknopf
Markierung Kamerauslöseknopf

 

 

 

 

 

Ist der vordere Auslöser in der Stellung S oder C und die anderen einzeln oder zusammen in Position A, übernehmen diese die Einstellung des vorderen Auslösers! Steht der Vordere auf S, können die anderen nur S, steht er auf C, machen die anderen auch C. Steht der kameraeigene allerdings auf S und nicht auf A, überschreibt dieser jetzt seinerseits sozusagen den vorderen Auslöser und es wird egal welchen Auslöser man nun drückt, der 10 Sekunden Selbstauslöser aktiviert.

Wird der Vordere nun auf off gedreht, heißt das allerdings nicht, dass die anderen nun auch aus sind. Ganz im Gegenteil: Der Kameraeigene funktioniert nun so wie er eingestellt ist, und bestimmt nun den Hinteren. Betätigt man nun diesen, oder den Kameraeigenen, wird nicht mehr automatisch gespannt! Die Off-Stellung des vorderen bedeutet, dass der Knopf an sich und der Motor ausgestellt werden. Ist die Kamera zum Zeitpunkt des Anbringens nicht gespannt, erfolgt mit Kontakt des Winders an die Kamera die Spannung, vorausgesetzt der Winder ist auf S oder C gestellt.

Sind im Power Winder keine Batterien, sind die Knöpfe ohne Strom und es passiert nichts, wenn man die Auslöseknöpfe drückt. Der kameraeigene macht weiterhin seinen Dienst. Das hört sich alles komplizierter an, als es ist. Haben Sie Kamera und Winder einmal in der Hand gehabt, ist Ihnen die Logik nach spätestens zwei Minuten klar.

Das Kameragehäuse

Wie schon beschrieben ist das gesamte Kameragehäuse aus Messing. Bei den meisten Kameras ist dies an einigen Kanten zu erkennen. Hier ist der Lack ab!

Kameragehäuse Gurtaufhängung
Kameragehäuse Gurtaufhängung

 

 

 

 

 

 

Das ist auf Dauer leider bei keiner Kamera, die in Benutzung ist, vermeidbar. Aber man kann gerade bei der Gurtaufhängung etwas dagegen tun. Wie sie im Bild sehen, ist bei meiner Kamera an der Kante oberhalb der Gurtanbringung, der Lack bis auf das Messing runter. Um das nicht noch weiter zu verschlimmern, habe ich bei einer Nikonkamera diese schwarzen Kunststoffschützer für das Splintdreieck geklaut …. Scherz beiseite, mein Photohaus Kamerahändler hat mir diese aus seinem Fundus geschenkt. Nikon hat sie, glaube ich, an jeder Ihrer Kameras dran. Wieder so ein seltenes einfaches Detail, wo Nikon einfach weitergedacht hat. Nun ja, nicht ganz auf das Dreieck passend, aber dieser Kunststoff schützt! Warum habe die mir das eigentlich geschenkt? Ich hoffe nicht aus Mitleid 😉

Drum prüfet wer sich ewig bindet!

Haben Sie eine Kamera von einem Händler, müssen Sie sich weniger Sorgen machen, das Sie die Katze im Sack gekauft haben. Der Händler hat die Verpflichtung zur gesetzlichen Gewährleistung auch bei Gebrauchtware. Ist nichts in den AGB explizit vereinbart: 2 Jahre, der gewerbliche Händler kann diese Frist allerdings auf 1 Jahr herabsetzen, diese kann aber auch wegfallen, wenn die Ware für eine Privatperson verkauft wird und der Händler nur sein Regal zur Verfügung stellt (er bekommt selbstverständlich eine Provision).

  • Die Dichtungen. Bei dem heutigen Alter sind die meisten aller F-1 zersetzt. Haben Sie Neue drin, sind diese vermutlich bereits einmal ersetzt worden. Aber selbst ohne Dichtungen, ist die Filmkammer lichtdicht, denn die Kamera hat Labyrinthspalte, da heißt es ist ein hohes Maß an Lichtdichtigkeit gegeben weil die Rückklappe derart in den Body abschließt das sehr viel Licht bereits kein Weg in das Innere findet. Nur wenn sie ganz ohne Dichtungen mit einer sehr hellen Taschenlampe direkt an die Spalte gehen kann Licht eindringen. Die Spiegeldämpfung vorne, ist, wenn Sie keinen Motor dran haben und jeden Tag mit Serienbildaufnahmen fotografieren, verschmerzbar. Neue finden sich aber zur Genüge im Internet und sind, mit etwas Fingergeschick, spielend zu ersetzen.
  • Die Verschmutzung des Spiegels, der Mattscheibe (herausnehmen), des Suchers (auch Blendensichtfenster), die Sichtfenster für die Filmempfindlichkeit und das Bildzählwerk, der Filmkammer, der drei Öffnungen im Boden (vorher aufschrauben, geht mit einem 2 Cent Stück am besten, bitte nicht dünner, sonst verkratzt die Schraube mit der Zeit zu sehr und ist irgendwann nicht mehr nutzbar).
  • Die drei Abdeckschrauben im Boden sollten vorhanden sein, ansonsten kann mit der Zeit Staub zu einem Problem in der Mechanik führen.
  • Die Gängigkeit der Abblendtaste, des Schnellspannhebels (darauf achten, das dieser nicht lose ist, er wird normalerweise durch eine Feder immer unter Spannung gehalten), alle Knöpfe auf Gängigkeit.
  • Das Batteriefach mit Deckel, es sollte im geschlossenen Zustand nicht klappern.
  • Noch mal das Batteriefach (akzeptieren Sie keine Kamera in der einmal eine Batterie ausgelaufen war. Oxidationsschäden können mit erheblich zeitlichem Verzug auftreten!). Den Minuspol, er wird durch eine Feder nach oben gedrückt.
  • Die Spiegelkammer, die matte schwarze Farbe sollte nicht abgerieben sein.
  • 10 Sekunden Selbstauslöser – ob es tatsächlich 10 Sekunden und ob Pieptöne zu hören sind. Meine Kamera erzeugt keinen Piepton, das ist für mich aber nicht nur ok, sondern ich hab es sogar lieber, wenn sie es nicht tut. Aber hier kann der Defekt auch zu Kriechströmen führen. Also überprüfen sie den Stromverbrauch, eine Alkalibatterie sollte in der Regel 1 Jahr halten. Mindestens aber 10 Monate, bei regelmäßiger Nutzung.
  • Kaufen Sie die Kamera privat, lassen Sie sich schriftlich ein Rückgaberecht einräumen um die Kamera auf Fehler zu überprüfen.
  • Die Beleuchtung der Blendenskala.
  • Und als Wichtigstes, der Verschlussvorhang. Öffnen sie die Rückwand, lösen Sie aus, und ziehen Sie langsam den Schnellspannhebel und schauen Sie dabei auf den Verschlussvorhang (die Titanfolie), einmal von hinten und einmal von vorne. Dazu müssen sie den Spiegel mit einem Finger hochhalten. Ist der Vorhang in irgendeiner Weise defekt, rate ich Ihnen, von der Kamera Abstand zu nehmen. Diese können nicht mehr repariert werden und Ersatzteile sind nur aus alten Kameras zu entnehmen. So eine Reparatur wird teurer als ein Neukauf!

In Abhängigkeit des Grades der Verschmutzungen oder Beschädigungen, sollte der Preis reduziert werden.

Ich habe beim Kauf meines Power Winders festgestellt, dass einmal Batterien ausgelaufen waren.

Batteriefach Canon AE Power Winder FN
Batteriefach Canon AE Power Winder FN
Batteriefach Canon AE Power Winder FN
Batteriefach Canon AE Power Winder FN

 

 

 

 

 

Jedoch war das eher kosmetischer Natur. Technisch hatte es in diesem Fall keinen Einfluss. Sauber gemacht und gut war. Doch das muss nicht immer so glücklich verlaufen! In der Kamera wäre das ein „No Go“ für mich gewesen.

Für mich ist die Canon New F-1 der beste Kompromiss zwischen Elektronik und Mechanik. Nicht zuviel Elektronik und immer noch viel Mechanik. Die New F-1 hatte keinen Nachfolger mehr, keine sechs Jahre später war das gesamte Canon FD System obsolet geworden. 1988 führte Canon, zum starken Leidwesen vieler Fotografen, das EOS System ein – auch die Objektive waren nun nahezu wertlos geworden. Nikon hingegen pflegte noch mit der Nikon F4 (F5, F6) ihr System weiter. Eine Superkamera, hat sie doch viel von der F-1 übernommen, aber nicht nur deshalb, sie war halt einfach weiterentwickelt worden. Und so ist es in der Tat eine Überlegung gewesen, ca. 1 Sekunde lang. Ausschlusskriterium, zuviel Plastik! Das ist es, was ich wollte. Vollmetall, schwer, robust. Die F-1 war die Letze dieser Generation.

Für Autofokus SLR gibt es seit Mitte der Achtziger, eine schier unüberschaubare Vielfalt an Kameras. Auch da sind Canon und Nikon führend. Canon mit der 1 V (HS) und Nikon mit der immer noch hergestellten F6. Beide unerreicht! Aber halt zuviel Kunststoff für mich und sehr viel Elektronik. Und verdammt teuer ….

Wer also eine professionelle, langlebige und hochwertige oldschool Kleinbild Spiegelreflexkamera, mit Belichtungsautomatik haben möchte, ist mit der Canon New F-1 optimal beraten!

Benötigen Sie eine deutsche Bedienungsanleitung? Schreiben Sie mir.

 

3 Gedanken zu “Canon New F-1

  1. Anja Storey 7. Juni 2016 / 23:30

    Sehr aussagekräftiger, umfangreicher Artikel. Ist es möglich über Sie eine deutsche Bedienungsanleitung für die Canon New F-1 zu bekommen? Gruß Anja

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  2. Wolfgang Paul Mühlen 3. August 2016 / 17:56

    Ein toller Bericht, vielen Dank. Ich habe die Kamera und es war einfach ein gutes Gefühl es zu lesen.

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