Canon Software


Canon bietet kostenfrei folgende Softwareapplikationen an:

  1. Digital Photo Professional
  2. EOS Utility
  3. ImageBrowser EX (veraltet)
  4. EOS MOVIE Utility
  5. Picture Style Editor
  6. PhotoStitch
  7. Map Utility

Sollten Sie Adobe Photoshop Lightroom oder Photoshop nutzen (oder eine andere Software), benötigen Sie die eigentliche Bildbearbeitunssoftware DPP (Digital Photo Professional) nicht. Allerdings sollten Sie die EOS Utilitys nutzen, um zumindest Ihre Namen in die Kamera einzutragen (dazu später mehr).

Wenn Sie Ihre Kamera neu haben, sollten mehrere CD’s beiliegen. Installieren Sie ein Programm welches Sie benötigen. Von nun an können Sie die Updates der Canonseite nutzen. Wenn Sie ein Update nutzen wollen müssen sie jedoch die Seriennummer Ihrer Kamera zur hand haben. Denn wenn Sie auf downloaden klicken, werden Sie dazu aufgefordert diese einzugeben. Fragen Sie mich bitte nicht warum!

Sollten Sie keine CD mehr haben oder diese ist unbrauchbar geworden etc. können Sie diesen Link bei der EOS 700D verwenden: http://www.canon.de/support/consumer_products/products/cameras/digital_slr/eos_700d.aspx?type=download&softwaredetailid=tcm:83-1203499

Das ist nicht die allerneueste Version aber es geht ja erstmal um eine Grundinstallation, damit Sie berechtig sind die Updates zu installieren. Wenn der Link nicht funktionieren sollte gehen sie auf den unten angezeigten Link und schauen Sie nach den Wörtern „EOS Digital Solution Disk Software“, wenn diese in der Liste Ihrer Kamera nicht angezeigt wird, ändern Sie in der Vorauswahl das Betriebssystems in Windows 7 z. B.

http://www.canon.de/support/consumer_products/product_ranges/cameras/eos/

Die Seite ist alles andere als übersichtlich. Canon versucht alle paar Jahre/Monate es besser zu machen, gelingt bisher aber nicht so gut.

  1. Zuerst sucht man sich Seine Kamera und dann die entsprechende Software
  2. Meistens erkennt die Seite Ihr Betriebssystem, sollte das nicht der Fall sein, müssen Sie dies vorher angeben, sowie auch die Sprache.
  3. Beim downloaden Seriennummer eingeben und schon ist die Software auf der Festplatte

Die Canon eigene Software ist über viele Jahre gewachsen und hat sich in der aktuellen Version, zu einer erstaunlich ausgereiften Bildbearbeitungssoftware entwickelt. Sie wird mit jeder Canon DSLR ausgeliefert und wird regelmäßig von Canon aktualisiert. Und da sie kostenlos ist, sollte sie zur ersten Anwendung werden, wenn Sie mit der RAW-Bearbeitung anfangen. Software kaufen können Sie immer noch.

In erster Linie dient DPP zur Verarbeitung von „RAW“ Dateien der Canon Kameras. Sie kann aber selbstverständlich auch zur Verarbeitung von JPEG- und TIFF-Dateien dienen. Raw-Dateien sind die Rohdaten des Kamerasensors. Diese werden zwar auch in gewisser Weise „aufbereitet“, jedoch nicht bearbeitet wie es bei Jpeg-Aufnahmen geschieht.

Da fast jede neue Kamera ihre eigene Version von Raw-Dateien hat, mindestens jedoch jeder Kamerahersteller, erfordert dies auch eigene Software. Denn im Gegensatz zur Jpeg- oder auch Tif-Dateien sind diese nicht genormt und jeder kocht sein eigenes Süppchen. Diese Dateien können auch nicht so „einfach“ im Dateimanger von Windows angezeigt werden.

Für Canon Dateien ist nun die einfachste Lösung DPP, ich persönlich nutze jedoch Adobe Photoshop Lightroom. Im Grunde genommen reicht aber für die Bearbeitung von Raw-Aufnahmen DPP, wenngleich es nicht den erweiterten Umfang von Lightroom bietet, den aber auch nicht jeder braucht.

Über die reine Bildbearbeitung hinaus hat DPP gegenüber anderen Programmen den Vorteil, das Abbildungsfehler der eigenen Canon Objektive in den Bilder korrigiert werden können. Jedes Objektiv hat Abbildungsfehler und kein Objektiv kann konstruktionsbedingt zu 100% korrigiert werden. Da diese Fehler dem Hersteller aber bekannt sind, kann die Software diese automatisch raus rechnen. Hier hat wie erwähnt DPP den Vorteil das Canon seine eigenen Software mit diesen Daten besser versehen kann, denn wer kennt die Fehler der Objektive besser als der Hersteller. Andere Programme sind hier nicht so effizient. Ob das notwendig ist, darf jeder selber herausfinden. Ich korrigiere meine Objektive nicht, obgleich Lightroom inzwischen auch die meisten Canonobjektive im Programm drin hat. Für mich ist das irrelevant, denn die Fehler kann man nur dann erkennen wenn man den direkten Vergleich zu einem korrigierten Bild hat. Ausnahme sind die extremen chromatischen Aberrationen der Objektive EF 50mm 1:1,2L USM und EF 85mm 1:1,8 USM, die sind bei sehr kontrastreichen Motiven, z. B. kleinen Wellen auf dem Wasser, nur sehr sehr schwer wegzubekommen. Hier hilft auch die interne Korrektur bei modernen EOS Kameras nicht.

Wenn Sie also keinen großen Fotografenworkflow, der von der RAW-Konvertierung bis zum Fine Art-Print geht, haben, kann DPP eine gute Wahl für Sie sein.

Die weiteren Programme erläuter ich demnächst.

2 thoughts on “Canon Software

  1. Gisbert Bahr, Wolfgangstraße 4, 63517 Rodenbach, Hessen 21. Oktober 2013 / 00:07

    Leider sind mir beim Umzug alle CD-DVD Software zu meiner Canon EOS 450D abhanden gekommen, Bildbearbeitung, Panorama usw.
    Zu welchem Preis könnte ich alles wieder haben?

    Gefällt mir

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