Bildoptimierungen


EOS Kameras bieten inzwischen eine Vielzahl an „Objektiv- und Aufnahmeoptimierungen“ an, so z. B.:

  1. Automatische Belichtungskorrektur – Auto Lighting Optimizer ALO
  2. Tonwertpriorität – Highlight Tone Priority HTP
  3. Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtung – Long Exposure Noise Reduction
  4. High ISO Rauschunterdrückung – High ISO Speed Noise Reduction
  5. Objektivkorrekturen: Vignettierung, chromatische Aberration, Verzeichnung
  6. Bildstile – Picture Styles

Beachten Sie hierbei bitte folgende Zusammenhänge und Auswirkungen:

  1. Findet nur in JPEG Dateien Anwendung, das heißt öffnen Sie eine RAW-Datei in einem RAW-Konverter wie z. B. Lightroom, ist diese Optimierung nicht zu sehen, sie wird für die JPEG-Interpretierung verworfen (bei langsamen Rechnern ist dies an der Thumbnailveränderung in der Rasteransicht, beim Importieren zu erkennen). Anders ist das in der Originalsoftware von Canon, hier nutzt DPP (Digital Photo Professional) diese Optimierung.
  2. Diese wird auch in einem RAW angewendet und kann nicht, mit Ausnahme von DPP, rückgängig gemacht werden.
  3. Diese wird auch in einem RAW angewendet und kann nicht rückgängig gemacht werden.
  4. Diese wird auch in einem RAW angewendet und kann nicht, mit Ausnahme von DPP, rückgängig gemacht werden.
  5. Findet nur in JPEG Dateien Anwendung, das heißt öffnen Sie eine RAW-Datei in einem RAW-Konverter wie z. B. Lightroom, ist diese Optimierung nicht zu sehen, sie wird für die JPEG-Interpretierung verworfen (bei langsamen Rechnern ist dies an der Thumbnailveränderung in der Rasteransicht, beim Importieren zu erkennen). Anders ist das in der Originalsoftware von Canon, hier nutzt DPP (Digital Photo Professional) diese Optimierung.
  6. Findet nur in JPEG Dateien Anwendung, das heißt öffnen Sie eine RAW-Datei in einem RAW-Konverter wie z. B. Lightroom, ist diese Optimierung nicht zu sehen, sie wird für die JPEG-Interpretierung verworfen (bei langsamen Rechnern ist dies an der Thumbnailveränderung in der Rasteransicht, beim Importieren zu erkennen). Anders ist das in der Originalsoftware von Canon, hier nutzt DPP (Digital Photo Professional) diese Optimierung.

Picture Styles – Bildstile

Die Picture Styles sind in modernen EOS Kamera integriert – ab den Kameras (jeweilige Kamera in ihren Klassen) 400D, 30D, 5D, 1D II N, bzw. ab dem Jahr 2006 haben es alles EOS DLSR. Diese „Bildstile“ sind sozusagen mehr oder weniger bereits fertige Bildbearbeitungen Ihrer Aufnahmen. Das geschieht in Ihrer Kamera während der Aufnahme.

Sie bestimmen so mit den Einstellungen schon vor Ihrer Aufnahme, den Grad an Nachschärfung, Farbsättigung, Kontrast etc.

Jedoch wirkt sich das nur auf die Jpeg-Bilder direkt aus! Raw’s bleiben davon unberührt. Ein Raw bleibt Raw! Das was Sie auf Ihrem Kameramonitor sehen, ist lediglich ein eingebettetes Jpeg in der Raw-Datei. Jede Raw-Datei hat mindestens zwei eingebettete kleinere Jpegs. Diesen dienen in diversen Programmen dazu, eine sogenannte Thumbnail-Vorschau zu bieten ohne, dass die Raw-Datei dazu angefasst werden muss. In DPP wird dem Raw, den in der Kamera ausgewählte Picture Style, als Interpretation, in die Datei mitgegeben. Diesen Picture Style kann jedoch nur DPP erkennen. Andere Raw-Konverter verwerfen diese Bildstile und verwenden jeweils Ihre eigenen Interpreter. Denn ein Raw muss ja irgendwie entwickelt werden, und da es dafür keine Norm gibt, macht jeder Hersteller seine eigene Raw-Interpretation. Hätten Sie fünf verschiedene Raw-Konverter auf Ihrem Rechner und würden alle ein und dieselbe Datei öffnen (oder eine Kopie) würden Sie auf Ihrem Monitor fünf verschiedene Ansichten sehen. Die eine etwas schärfer, die andere etwas bunter, die andere etwas dunkler u. s. w.

Für JPEG-Dateien sind die Bildstile immanent wichtig! Sie bestimmen die Bildwirkung!

Die Bildstile stehen für Ihre Namen. Was genau beim jeweiligen Stil passiert ist im Handbuch der Kamera unter den Bildstileigenschaften beschrieben. Z. B. Landschaft: Für leuchtende Blau- und Grüntöne in sehr scharfen und frischen Bildern (was auch immer das bedeutet 😉 ) Geeignet für eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen. Und so weiter.

Hier gilt, probieren geht über studieren! Machen Sie für sich von Ihrem Motiv ein Bild mit jedem einzelnen Bildstil, so erkennen Sie wie die jeweilige Wirkung ist.

Für die Picture Styles hat Canon eine eigene Seite: http://web.canon.jp/imaging/picturestyle/index.html

Auf Bild 1 erkennen Sie in der Liste der verfügbaren Bildstile, den derzeit aktivierten, dieser ist durch die blaue Schrift gekennzeichnet. Dahinter sehen Zahlen, das sind die Werte die die jeweilige Auswirkungsstufe angeben. Sind diese Zahlen blau, so sind diese Werte verändert worden. In diesem Beispiel ist der Bildstil Standard aktiviert und drei Werte sind verändert worden. Alle Werte in weiß sind Werkseinstellungen.

Picture Style I
Picture Style I

 

Wenn wir die Taste INFO drücken, gelangen wir in das Untermenü zur Veränderung der Werte. In der ersten Skala sehen sie die Schärfe. Hier ist der Standardwert dunkelgrau und der aktive weiß.

Picture Style II
Picture Style II

 

Wollen wir diesen Wert wieder ändern, drücken wir die Taste SET. Jetzt können wir durch drehen mit dem Daumenrad / Schnellwahlrad nach rechts oder links den Wert ändern.

Picture Style III
Picture Style III

 

Je hochwertiger die Kamera ist, z. B. hier eine EOS-1D X Mark II, desto detailliertere Einstellungen sind möglich.

Picture Style IV
Picture Style IV

 

Picture Style V
Picture Style V

Hintergrundinformationen RAW:

Die Canon RAW Dateien, die mit der Dateiendung .CR2, sind komprimierte Dateien, die verlustfrei komprimiert werden: http://cpn.canon-europe.com/de/content/education/infobank/image_compression/lossless_and_lossy_compression.do

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